Eine Person gerät in Not. Wie handhaben wir eine solche Situation als Türhüterin oder Türhüter in unserer Kirchgemeinde? Nicole Meyer und Marco Caminada, beide erfahrene Sanitäter, vermittelten ihre Kenntnisse zu diesem Thema. Bei der Einführung wurden vor allem organisatorische Aspekte erläutert.
Was ist passiert? Benötigt man Hilfe? Wer übernimmt das Kommando? Wie kommuniziert man mit der versammelten Kirchgemeinde, damit keine Unruhe entsteht? Schnell wurde klar, dass die Erstellung eines gemeindespezifischen Konzeptes aufgrund der örtlichen Begebenheiten und personellen Ressourcen Sinn macht.
Nach Stärkung mit Zopf und Kaffee ging es dann zum praktischen Teil über, in dem die Teilnehmenden tatkräftig gefordert wurden und rasch ins Schwitzen kamen.
Von der Erkennung des Zustands einer in Not geratenen Person, deren Bergung aus dem Kirchensaal mit entsprechenden Tragetechniken und Transportmöglichkeiten bis hin zur Reanimation, Alarmierung und korrekten Lagerung wurden diverse Aspekte behandelt. Anhand verschiedener Szenarien wurde (tat-)kräftig geübt.
In der Schlussrunde wurden offene Fragen beantwortet und Feedbacks zum Gelernten eingeholt.
Der Kurs war sehr hilfreich und vermittelte den Teilnehmenden wichtige Grundlagen sowie Mut zum Handeln im Ernstfall. Klar ist auch, dass man am Thema dranbleiben muss. Ein Folgekurs ist deshalb für den Herbst vorgesehen.
Bericht und Bilder: esc