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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Gemeindefest Reinach und Oberwil 2019

11.08.2019

«Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böser Dinge».

 
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Mit diesem Bibelwort aus Jakobus 3, 16 begann der Gottesdienst des gemeinsamen Gemeindefestes 2019.


In diesem Jahr versammelte sich eine rekordverdächtige Anzahl von 99 Glaubensgeschwistern aus den Gemeinden Oberwil und Reinach im Leyhuus in Reinach, um einen gemeinsamen Sonntag mit Festgottesdienst und einen gemütlichen Nachmittag zu erleben.


Der Abschnitt, aus welchem das Bibelwort entnommen wurde, steht unter der Überschrift «Die Weisheit von oben». Unter diesem Aspekt stellte der Vorsteher von Oberwil, Evangelist Roland Kannappel, den ersten Satz dieses Abschnittes als Eingangsfrage an die versammelte Gemeinde: «Wer ist weise und klug unter euch?» Klug zu sein und teils auch weise zu handeln, kann sicherlich vielen nicht abgesprochen werden. Die in dieser spezifischen Frage angesprochene Klugheit und Weisheit kann aber sicherlich keiner vollends für sich beanspruchen, da diese mit menschlichem Massstab nicht festzumachen ist. Die Frage blieb daher erwartungsgemäss unbeantwortet.


Die Predigt ging auf die diversen Formen und Ausprägungen von Neid ein und wie sich dieser in unserem alltäglichen Leben äussert. Kaum einer von uns ist davor gefeit und oftmals kommt er schleichend. Wäre es nicht viel schöner, wenn man sich einfach nur mitfreuen könnte, anstatt neidisch auf das Erreichte oder Erworbene zu sein, welches ein anderer vielleicht sein Eigen nennen darf? Denken wir daran: «Wer andere beneidet, macht deren Glück zum eigenen Unglück».


Wir wurden in diesem Zusammenhang auch an die zehn Gebote erinnert. Sogar zwei der Gebote befassen mit dem Thema von Neid und Begierde.


Der Vorsteher von Reinach, Priester Rolf Kuhfuss, ging im weiteren Verlauf auf die Bergpredigt ein. In dieser wird die Reinheit und Friedfertigkeit des Menschen mit Weisheit verglichen. Neid ist im Umkehrschluss somit als Unweisheit oder zumindest als Mangel an Weisheit zu taxieren und verursacht Unordnung und Streit. Solches ist sicherlich kein geeignetes Umfeld, um in einer Gemeinschaft beisammen zu sein, geschweige denn eine Gemeinde zu formen.


Gut, sich den Kerngedanken des Bibelwortes stets vor Augen zu halten. Noch besser aber, wenn man sich aktiv von Neid, Hass und Missgunst abwenden kann. Dies war denn auch im Anschluss an den Festgottesdienst fest der Entschluss der versammelten Gemeinde, welche sich voller Vorfreude auf die bevorstehenden gemeinsamen Stunden und sichtlich neidlos und gelöst beim Apéro rege austauschte.


Unser Markus wirkte wiederum am Grill und hatte das Grillgut sichtlich im Griff. Das Salatbuffet bot reichlich Auswahl und auch der feine Wein aus Hansruedi’s lokalem Anbau war die perfekte Abrundung des kulinarischen Teils unseres Gemeindefestes. Den süssen Abschluss, setzte wie jedes Jahr das Dessertbuffet … dieses Mal mit zwei Exemplaren von Helgas legendärer Schwarzwältertorte.


Bei strahlendem Sonnenschein, durften somit Jung und auch nicht mehr so Jung, ein paar heitere gemeinsame Stunden verbringen. Auch unsere vierbeinigen Familienmitglieder scheinen das alljährliche Gemeindefest sichtlich zu geniessen, vielleicht auch wegen der einen oder anderen kleinen Streicheleinlage.


Unser Fest scheint sich in der Region vermehrt herumzusprechen, da sich immer exotischere Zaungäste einfinden. In diesem Jahr war dies gar ein leibhaftiger Pfau, welcher neugierig die aufgestellten Tische von Nahem beäugte. Dem Apéro konnte er aber dann doch nicht mehr beiwohnen … zu seiner eigenen Sicherheit selbstverständlich.


Dem gegebenen Bibelwort indessen, haben wir keinen Raum geboten. Neid und Streit war in keinem Moment mit am Tisch und das ist auch gut so.


Bericht: adp, Fotos: mwi und ska + fka