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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Weihnachtsgottesdienst der beiden Gemeinden Reinach und Oberwil

25.12.2019

Nach der Vorbereitung in den beiden Gemeinden - vom Schmücken des Baumes über das Aufstellen der Krippenfiguren bis zum Einüben der Musik - war es nun soweit: der Gottesdienst zum diesjährigen Weihnachtsfest konnte beginnen.

 
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Bereits um 9.15 Uhr trafen die Mitwirkenden des Ensembles in der Kirche ein, um die bereits anwesenden Geschwistern mit Weihnachtsmusik auf den Gottesdienst einzustimmen, und kurz vor Beginn erfreute uns der Chor mit dem Lied «Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe».
Um 10 Uhr begann der Gottesdienst mit dem Einzug der Kinder, die sich vorher zum gemeinsamen Gebet im Ämterzimmer versammelt hatten und nun das Friedenslicht zum Altar trugen. Dazu sang die Gemeinde das Eingangslied «Stille Nacht».


Zum heutigen Gottesdienst, welcher von Ev. Roland Kannappel gehalten wurde, war uns das Wort aus Titus 3, 4-5a gegeben.


Doch bevor die Predigt begann, waren die Kinder noch am Zuge. Sie erfreuten die Gemeinde mit dem Lied «Das isch de Schtärn vo Bethlehem» und setzten sich dann zum Tannenbaum, wo ihnen Pr. Rolf Kuhfuss die Weihnachtsgeschichte «Wer das Christkind beschützte» erzählte. Darin ging es um eine kleine Spinne, welche ihr Netz über dem Eingang der Höhle gespannt hatte, in der sich Josef und Maria mit dem Baby versteckten, und so das Jesuskindlein vor den Soldaten beschützte. Rolf nahm den Faden auf und verglich das schützende Netz mit dem Gebet um Engelschutz und Dienst, den wir täglich aktivieren sollen um beschützt und bewahrt zu bleiben


Nach diesen Gedanken wurde uns von Finja ein Stück auf der Geige vorgetragen, worauf sich Roland an die Kinder und die Gemeinde wandet und ebenfalls auf die Spinne hinwies. Diese wurde nicht beachtet, beachtete aber die Anderen auch nicht, da sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt war. Beachten wir das Wesentliche? Was ist an Weihnachten passiert? Relevant für Weihnachten ist: Jesus ist geboren. Und entscheidend ist, dass wenn wir eine Idee haben, diese auch umsetzen (wie es die Spinne tat). Schon die Kinder können Retter sein, wenn sie im Gebet für Andere einstehen.


Es folgte ein Stück von Svenja auf der Oboe, worauf die Kinder mit den Lehrkräften den Saal verliessen, Barbara Wenger uns die Bibellesung aus Lukas 2, 1-14 und das Ensemble die «Hirtenmusik von G.F. Händel» vortrugen. Sodann gab Roland seiner Freude über die schöne Stimmung Ausdruck und begann die eigentliche Predigt. Die Hirten, also nicht die Oberschicht, sondern das arme Volk waren die Ersten, welche den neugeborenen König gesehen haben. Sie waren auch die Ersten, die verkündet haben, dass der Heiland geboren und damit die Veränderung vom Bösen weg hin zum Guten möglich wurde.
Wir wurden aufgerufen, die drei göttlichen Tugenden Freundlichkeit, Menschenliebe und Barmherzigkeit als Weihnachtsbotschaft für uns zu nehmen und uns zu überlegen, was uns von der vierten, der Seligkeit, abhalten könnte. Wenn wir das beachten und Jesus nachfolgen, dann wird Weihnachten nicht nur gefeiert sondern auch erlebt.
Rolf unterstrich dies im Mitdienen und gab uns mit den Worten aus Lukas 6, 31 «Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!» den Massstab an die Hand.


Als Schlusslied sangen die Kinder das Lied «Was isch das für e Nacht» und zum Abschluss des Gottesdienstes stimmte die ganze Gemeinde «O du fröhliche» an.


Danach trafen wir uns zum Apéro im Eingangsbereich der Kirche um gemeinsam mit einem Glas (Glüh-)Wein auf Weihnachten anzustossen. Damit aber noch nicht genug. Im Untergeschoss trafen sich noch einige Geschwister, um die Gemeinschaft an einem schön gedeckten Tisch und einer feinen Gerstensuppe mit Wienerli, welche von Anita und Michi gekocht wurde, noch etwas länger zu geniessen.


Herzlichen Dank an Alle, welche zu diesem schönen gemeinsamen Weihnachtsfest beigetragen haben. Möge es uns noch lange in Erinnerung bleiben und uns ein Stück näher an unser Glaubensziel gebracht zu haben.

Bericht: tab, Fotos: tel