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Besuch des Bezirksapostels in Reinach BL

10.09.2020

Am Donnerstag, 10. September 2020, besuchte unser Bezirksapostel Jürg Zbinden die Gemeinde Reinach BL.
 
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Der Bezirksapostel, begleitet von Bischof Thomas Wihler, diente den Gemeinden Reinach und Oberwil mit dem Bibelwort aus Hebräer 12, 1+2: «… lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt. Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens …».

Im Rahmen des Festgottesdienstes, der von einem Instrumentalensemble musikalisch umrahmt wurde, ordinierte der Bezirksapostel Diakon Michael Strub als Priester für die Gemeinde Reinach - ein Geschenk, das bei den Gemeindemitgliedern grosse Freude auslöste.

Anstelle des sonst üblichen Kurzberichts aus der Sicht der Gottesdienstteilnehmer haben wir diesmal den Bezirksapostel über seine Eindrücke befragt:

  1. Wie haben Sie den Gottesdienst in Reinach erlebt? Was war Ihre grösste Freude?
    Die grosse Erwartung der Geschwister war fühlbar und macht mich immer sehr demütig und dankbar. Die grösste Freude eines jeden Gottesdienstes ist das hautnahe Erleben des Wirken Gottes durch den Heiligen Geist an unseren Seelen. Seine Liebe und sein Werben um uns alle fasziniert mich immer wieder neu. Der Gottesdienst ist ein Wunder Gottes. Ein besonders grosser Aufsteller ist natürlich die Ordination eines Priesters. Das Ja zum Dienst beeindruckt mich immer wieder ganz stark und lässt mich hoffnungsfroh und gewiss in die Zukunft blicken. Es ist das Erlösungswerk des Herrn und er vollendet, was er begonnen hat. Darauf können wir uns 100%ig verlassen.

  2. Welche/n Gedanken aus dem heutigen Gottesdienst nehmen Sie persönlich mit in Ihren Alltag?
    Wir belasten uns nicht mit unnützen und behindernden Dingen, sondern befreien uns mit Überzeugung und Mut davon. Das gelingt, wenn wir zu Jesus Christus, dem Anfänger und Vollender unseres Glaubens aufsehen und mit ihm in Verbindung bleiben.

  3. Wenn Sie an den Bezirk Basel denken, was kommt Ihnen dann spontan in den Sinn?
    Der Bezirk mit viel Substanz und Charme im Dreiländereck. Auch wenn es ein «Grenzbezirk» im Bezirksapostelbereich ist, sind die Geschwister doch mitten in meinem Herzen.

  4. Wenn Sie Ihren Arbeitsbereich betrachten, was bereitet Ihnen aktuell am meisten "Bauchschmerzen"?
    Die Situation aufgrund der Pandemie hat Sprengkraft. Eine gewisse Resignation und Lähmung ist spürbar und es besteht die Gefahr, dass wir uns in den Gemeinden «auseinanderleben» bzw. das Gemeinschaftsgefühl verloren geht. Vielerorts fehlen die Jugendlichen in den Gottesdiensten.

  5. Welches Erlebnis der letzten Wochen hat Sie besonders aufgestellt?
    Am vergangenen Sonntag sangen wir zum ersten Mal seit langer Zeit wieder gemeinsam mit der Gemeinde ein Schlusslied, nämlich die erste Strophe aus dem Lied 382 «Das Gotteshaus ist unsre Lust».

Herzlichen Dank, lieber Bezirksapostel, für Ihre spontane Bereitschaft, unsere Fragen zu beantworten.

Bericht: wib, Fotos: lul und rka